Die kommunale Wärmeplanung ist ein wichtiges Werkzeug auf dem Weg zur „Netto-Null“ bei den Treibhausgas-Emissionen. Das Zielbild: Einerseits eine drastische Reduktion des Wärmeverbrauchs bei Gebäuden und in der Verteilung, andererseits eine CO2-neutrale Produktion des verbleibenden Bedarfs, beides bis 2040 – die Herausforderungen der Kommunikation sollten dabei nicht aus dem Fokus geraten.
Im ASEW-Workshop erhielten die Teilnehmenden aus Stadtwerken und Kommunen Denkanstöße und Impulse für eine erfolgreiche Stakeholder*innen-Kommunikation für den direkten Transfer in die Projekt-Praxis.
Neben Technologie und Planung geht es bei dieser Transformation des Wärme-Sektors vor allem um eines: Verschiedene Akteure mit teils unterschiedlichen Perspektiven und Interessen müssen partnerschaftlich zusammenarbeiten.
Kommunen und Stadtwerke stehen dabei im Mittelpunkt, gefragt sind aber genauso Wärmenetzbetreiber, Wohnungsgesellschaften, Wirtschaftsunternehmen und im weiteren Sinne alle Bürger*innen. Kooperatives Arbeiten zwischen Organisationen mit in der Regel unterschiedlichen Perspektiven und Interessen ist nichts Selbstverständliches.
Kooperatives Arbeiten und Multi-Stakeholder*innen-Management lässt sich erlernen und als Prozess initiieren und steuern. In unseren Workshops für das Effizienz-Netzwerk ASEW stellten wir den Ansatz der issue-fokussierten Muti-Stakeholder*innen-Kommunikation als besondere Form der Kommunikation mit potenziellen Partner*innen in Theorie und Praxis vor.
In zwei Workshops mit insgesamt mehr als 30 Teilnehmenden konnten wir mit ASEW-Mitgliedern und deren Kommunen die Besonderheiten eines Stakeholder*innen-Managements hervorheben, in dessen Zentrum ein gemeinsamen Anliegen steht: die kommunale Wärmewende. Damit diese erfolgreich umgesetzt werden kann, muss der Prozess von Beginn an richtig aufgesetzt sein. Auf diesem Weg fügen sich Instrumente wie der kommunale Wärmeplan als Kompass in die Wärmewende ein und verschwinden nicht in der Schublade.
Wir gingen auf Methoden und Formate für erfolgreiche Kooperation ein, sprachen gemeinsam mit den Teilnehmenden über typische Fallstricke und über Kommunikation als Haltung. Die Teilnehmenden erhielten Denkanstöße und Impulse für den direkten Transfer in die Projekt-Praxis.
Die im Wärmeplan festgehaltenen Empfehlungen und Maßnahmen müssen als dynamisch betrachtet werden. Dies gilt auch für die Aufgaben- und Rollenverteilung bei dieser rollierenden Planung. Dafür braucht es kurze Abstimmungswege und bereits zur Startphase eine kommunikative Vereinbarung, um arbeitsfähig zu bleiben.
Partner*innen-Kommunikation
Stakeholder*innen-Kommunikation
Workshop, Online-Seminar
Mareike Wald betrachtet die Prozesse und Technologien der Energiewende mit einem konstruktiven Blick für den Dialog, der mit Empathie die Sektoren, Interessen und Menschen mit all ihrer Komplexität zusammenbringt.
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